Warum wir mehr auf unseren Körper hören sollten

Bildquelle: Pixabay / HypnoArt

Der Körper muss so lange durchhalten bis er abends völlig ausgelaugt und erschöpft ins Bett fallen darf. Doch ist der Körper nicht das, was unser Leben erst lebenswert macht, die Lebensqualität fördert? Was wäre unser Leben ohne einen gesunden Körper? Und doch setzen wir so oft unsere Gesundheit aufs Spiel. Entweder ist es der Distress, nervöse Zustände oder aber auch Zeitmangel.

Der Alltag ist vollgepackt mit wichtigen Aufgaben, sodass das Elementare oft auf der Strecke bleibt: Unsere Gesundheit.
Wir ignorieren völlig die Warnsignale, bis der Körper sich dazu entschließt uns lahm zu legen, weil er einfach nicht mehr kann und wir zerren und zerren und zerren dennoch weiter an seinen Kräften. Ist das nicht selbstzerstörerisch?

Inkongruenz schlägt Wellen

Dabei ignorieren wir so viele Warnsignale, dass wir total inkongruent zu den Bedürfnissen unseres Körpers handeln.
Wir verwechseln Hunger mit Durst und verschlingen so etwas ungesundes auf die Schnelle. Wir ignorieren die Erschöpfung, in dem wir nur mehr und mehr Koffein unserem Körper zuführen. Wir faulen lieber auf der Couch rum, anstatt uns körperlich zu betätigen. Es gibt unzählige Beispiele, in dem wir verlernt haben im Laufe unseres Lebens auf den Rhythmus unseres Körpers zu hören, dabei ist dieses Gefühl uns bereits in die Wiege gelegt worden.

Wenn wir uns ein kleines Kind anschauen, so müssen wir feststellen, dass dieses Kind mehr Körpergefühl hat als in vielen Fällen ein Erwachsener. Das Kind isst, wenn es Hunger hat und hört auf, wenn es satt ist. Wenn es Durst hat, trinkt es und wenn es müde ist, schläft es. Es ist auch klar, dass ein Erwachsener nicht einfach mal wegknicken kann, wenn sie oder er gerade in einem wichtigen Meeting sitzt. Oder vielleicht doch? Haha. Ist mir auch schon mal in der Tat passiert. Erholung ist was anderes.

Selbstreflexion ist die Kunst des Seins

Was wir als Erwachsene tun können, ist unseren Alltag reflektieren, innehalten und mehr darüber nachdenken, was denn wirklich nötig ist und was nicht.

Ist es wichtiger in Facebook rumzusurfen, oder lieber gesunde Mahlzeiten für den nächsten Tag fürs Büro zuzubereiten? Ist es wichtiger die nächste Folge Prison Break zu schauen, oder lieber am nächsten Tag erholt aufzuwachen und sich selbst nicht am nächsten Morgen erschießen zu wollen, weil man wieder mal länger aufgeblieben ist?
Ist es vielleicht besser mehr Zeit in die Ernährung, das soziale Umfeld und das eigene Wohlbefinden zu investieren, als in die unnötigen Zeitfresser?

Körpersignale sind der Leitfaden

Und wenn es um die Ernährung geht, so signalisiert uns unser Körper oft, was für Nährstoffe wir gerade brauchen, in dem wir Hunger zum Beispiel auf einen Apfel haben. Und wenn wir zwischen Hunger und Durst nicht unterscheiden können, wird man auch das Problem lösen können, in dem man erst ein Glas Wasser trinkt und auch zusätzlich schaut, ob der Hunger nicht frustbedingt ausgelöst wurde. Wenn es nur ein Frusthunger ist, dann ist es vielleicht gar nicht mal so verkehrt für das seelische Wohl zu sorgen. Dazu gibt es viele Möglichkeiten, wie zum Beispiel Meditieren.

Alles in einem trägt es dazu bei, dass das Leben dadurch um einiges angenehmer und positiver sein wird, wenn man sich Gutes tut und den Körper an sich nicht vernachlässigt. Das ist die Grundbasis für einen erfolgreichen Tag und auf Dauer gesehen das Leben an sich. Denn wenn wir nur mit einer Hälfte unseres Seins im Leben stehen und die andere Hälfte vernachlässigen, wie soll da ein Gleichgewicht herrschen? Sowohl das psychische als auch das physische Sein müssen im Einklang miteinander agieren, um vorwärts zu kommen. Sowohl das Sein im Hier und Jetzt auf der Erde, als auch das Sein auf der spirituellen Ebene, sofern vorhanden, sorgen für ein ausgeglichenes Voranschreiten im Fluss des Lebens. Ein Ungleichgewicht unabhängig davon auf welcher Ebene es ist, lässt uns nur schwer Steine aus dem Weg räumen und ein Haus daraus zu bauen.

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