Ich bin einfach nur müde…

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Die Negativität überwiegt und wird in den Vordergrund gedrängt. Ich kann es nicht mehr sehen, hören oder riechen. Ich laufe weg. Ich will es nicht mehr. Terror hier, Anschlag da. Es erdrückt mich und macht mich müde. Es spielt keine Rolle wie sehr ich mich dagegen wehre, sie hämmert von allen Seiten ein, diese Finsternis. Sie ist wie ein Plagegeist, dass sich in jede Faser meiner Nerven fressen will. Wie ein tödlicher Cyber-Virus.

Nachrichten: Ab in die Tonne

Ich schaue seit Monaten keine Nachrichten mehr und auch wenn ich mich von den sozialen Netzwerken fern halte und alles mögliche, was nur einen Hauch mit Nachrichten zu tun hat, ausblende, so erreicht es mich doch auf irgend einem Wege. Es dringt zu mir durch wie eine giftige Substanz, die meine Zellen infizieren möchte, mit dieser ekelhaften Krankheit, die meinen Geist verpestet. Sei es durch WhatsApp oder flüchtige Ansprachen von nahestehenden Menschen oder flüchtigen Bekannten etc. Es kostet mich auch immer wieder Kraft, diese Themen auszublenden. Es betrifft nicht direkt meine Person. Nein. Und doch irgendwie schon, denn es hämmert auf mich ein und lässt mich nicht in Ruhe leben. Ich müsste Scheuklappen aufsetzen und ein emotionsloser Brocken werden, um das Ganze nicht mehr an mich heranlassen zu können.

Das gegenseitige Bekriegen

Es reicht auch nicht, dass wir die Negativität an uns heranlassen. Nein. Auch geht es darum sich gegenseitig zu bekriegen und der Finsternis weiteren Nährboden bieten. Ist das der Sinn? Es ist schade, doch auch leider Tatsache. Ich frage mich wie daraus ein fruchtbarer Boden werden soll, wenn doch eine Gruppe hier steht und die andere dort?

Mein Respekt gilt Euch

Ich bewundere die Menschen, die damit locker umgehen können und es sich nicht an sich heranlassen. Doch bisher habe ich leider nur sehr wenige persönlich treffen können. Ich bewundere die Menschen, die sich für das Miteinander aktiv einsetzen, hartnäckig weiterkämpfen und ihren Beitrag dazu beitragen, ob öffentlich oder privat, um etwas Positives zu bewirken. Öffentliche Personen müssen da meiner Meinung nach ein dickeres Fall haben, um den ganzen Druck widerstehen zu können.

Meine neue Art damit umzugehen

Es ist zwecklos sich zu wehren. Es hat keinen Sinn als einzelne Person. Es ist wie ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das habe ich akzeptiert. Ich wehre mich nicht mehr. Ich lasse es zu und lasse es weiter ziehen. Wie eine leichte Sommerbrise, die meine Haut sanft umweht.

Mein Tipp

Das was ich Euch mit auf dem Weg geben kann, ist: Wenn es Euch ebenfalls fertig macht, Euer Alltag dadurch beeinflusst wird und Ihr negativ gestimmt seid, dann ist mein bester Rat, weniger zu reden und mehr zu machen. Die beste Art Eures Ichs und das Streben danach, ist die beste Verteidigung gegen alle schlechte Einflüsse, die Euch widerfahren.

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