Die Medien und unsere Gedanken

Bildquelle: Pixabay |CC0 Public Domain | geralt

Ich sitze am Schreibtisch, schaue mich um und lasse meine Gedanken schweifen. Einerseits sehe ich die Anspannung und ich fühle sie auch. Andererseits nehme ich eine angenehme Entspannung wahr. Diese Entspannung vermitteln mir Menschen, mit denen ich alltäglich zu tun habe. Sie sind Menschen. Sie lassen sich nicht von den Medien leiten. Sie sind einfach nur sie selbst. Die Medien habe ich für mich ganz ausgeblendet. Sie sind nur ein leises Rauschen im Hintergrund. Nach und nach verblassen sie immer mehr. Ich lasse lieber die Menschen mehr auf mich einwirken und mache mir ein Bild von ihnen selbst, als das Bild, dass sich die Medien von mir wünschen.

Unsere Welt

Die Ereignisse auf der Welt überschlagen sich. Und auch in unmittelbarer Umgebung. Ein Gefühlschaos. Doch mittlerweile, jetzt wo ich den Nachrichten keinen Raum in meinem Gehirn lasse, bin ich frei. Frei von all der negativen Energie, die mich aufgefressen und an meinen Nerven gezerrt hat. Für nichts und wieder nichts. Meine negativen Gedanken helfen niemandem. Weder den Opfern, noch meinen Mitmenschen.

Die Köpfe unserer Gesellschaft

Betrachte ich die Gesellschaft, frage ich mich, ob diese sich selbst reflektiert oder sich Zeit zum Denken nimmt?

Wenn wir tief in uns gehen, können wir noch selbst denken oder haben sich die Bilder in unsere Köpfe bereits tief hineingefressen? Erwischen wir uns selbst bei dem Gedanken, indem wir Gedankenmuster bei uns entdecken, die nicht unsere eigenen sind, sondern das Abbild der Medien? Können wir das überhaupt noch unterscheiden, welche unsere eigenen Gedanken sind und welche nicht?

Mit Sicherheit können es viele unterscheiden. Jedoch frisst sich diese Beeinflussung wie eine Krankheit durch die Hirne vieler Menschen ohne dass sie es selbst merken. Eine Seuche, die das ganze Gehirn außer Gefecht setzt.

Wollen wir es zulassen? Denken wir nicht nach? Möchten wir dieses Weltbild haben?

Die Antwort liegt in uns selbst und somit auch die Angst oder die Freiheit…

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